Über uns

Immer nur am gleichen Ort sein und dieselben Wege gehen, ist uns zu langweilig. Wir wollen raus aus dem Alltag, so oft es geht. Seit einigen Jahren hat uns das Fernwehvirus infiziert und da es bis dato noch keine Impfungen gibt, heißt unsere Therapie: Reisen! Weitere Symptome treten auf: Immer wenn es uns irgendwo gut gefällt, lösen wir die Füße vom Boden, widersetzen uns einen Moment der Erdanziehung, springen in den Himmel und halten diesen einmaligen Augenblick mit der Kamera fest. So sind wir auf den Namen unseres Blogs „Jumping the World“ gekommen.

El Chalten, Argentinien

HIer haben wir mal festen Boden unter den Füßen: Wir mit dem Fitz Roy (Argentinien) im Hintergrund

Startschuss für den Blog war unsere erste lange Reise im Jahr 2012. Wir bereisten knapp zwölf Monate Südamerika und Teile Asiens als Backpacker. Der nächste Krankheitsschub suchte uns bald schon wieder heim und so starten wir im August 2014 unseren nächsten Therapieversuch: Mit dem Fahrrad über Dänemark, Färöer Inseln und Island nach Kanada, wo wir den Heilungsprozess durch Trekkingtouren, Camping und Radeln beschleunigen wollen.

Wir wollen ver- aber auch fair-reisen:

Natur: Nächte im Zelt unter dem Sternenhimmel sind uns am liebsten. Man kann Goethe nur Recht geben: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“. Daher gehören Trekkingtouren und Radwanderungen zu unseren intensivsten Erlebnissen. Bei unseren Reisen wollen wir unseren Fußabdruck so gering wie möglich halten und nehmen damit auch in Kauf mit öffentlichen Verkehrsmitteln langsamer aber auch authentischer von A nach B zu kommen. Trotzdem müssen wir manchmal in ein Flugzeug steigen, um ferne Ziele zu erreichen und Ozeane zu überqueren.

Kultur: Wir respektieren und schätzen Sitten und Gebräuche anderer Kulturen. Der direkte Kontakt zu Menschen ist uns wichtig. Wir wollen einfach da sein im „Jetzt und Hier“ und ein Land so erleben, wie es ist und nicht so, wie es für Touristen hergerichtet wurde. Wir verzichten meist auf schwere Reiseführer in der Tasche, tauschen uns lieber mit den Einheimischen aus und lassen uns Tipps geben. Eine Landkarte gehört immer ins Gepäck. Am nächsten kommen wir den Menschen, wenn wir ihre Sprache sprechen oder zumindest verstehen, damit wir ihren Geschichten lauschen können.

Entschleunigtes Reisen: Innerhalb eines Tages alle Sehenswürdigkeiten abklappern und dann weiter, ist nicht unsere Art des Reisens. Wir lassen uns Zeit und lassen Orte auf uns wirken. Wir wollen Länder nicht einfach auf einer Liste abarbeiten, sondern dort Zeit verbringen. Für uns ist Intensität wichtiger als Quantität.

 

Das sind wir:

Luzia Pesch, Jahrgang 79, aufgewachsen auf dem Land in einem kleinen Ort im Saarland. Die Kindheit voller Freiheit und Abenteuer in Wald, Feld und Wiese. Meine erste weitere Reise ging 2001 nach Florida, wo ich in der gleichen Zeitzone von NYC die World Trade Center im TV einstürzen sah. Mein Flug sollte am 12.09. nach Frankfurt abheben, doch zum Anschlag kam ein tropischer Sturm, der die Abreise um mehrere Tagen verzögerte. Erstmal ein Reise-Albtraum für ein junges, unerfahrenes Ding mit noch lückenhaften Englischkenntnissen. Trotzdem war der nächste Auslandsaufenthalt schnell geplant: Im Jahr darauf ein Praktikum in Portland/Oregon und davor ein Roadtrip durch Kalifornien mit Freundinnen. 2003 ging es mit dem Rucksack einen Monat durch Brasilien und danach zum Öko-Volunteering nach Hawai’i. Da wusste ich: Wenn man etwas wirklich will, kann man es realisieren. Es folgten vier- bis fünfwöchige Rucksacktouren durch Irland (2004) und Mexiko (2005).

Beim Trekking im Torres del Paine NP, Chile

Beim Trekking im Torres del Paine NP, Chile

Nach meinem Studium 2006 bin ich mit einem RTW-Ticket in fünf Monaten um den Globus geflogen. Drei Monate arbeitete ich als Volontärin in einer Suppenküche für Kinder in der Nähe von La Paz in Bolivien. Dieses Land tickte so ungewohnt anders, da habe ich mich halsüberkopf in den Andenstaat und seine Menschen verliebt und nebenbei noch Spanisch gelernt. Me gusta! Danach wurde ich in Neuseeland zum Wanderer, Radfahrer und Outdoorer. Meine erste Trekkingtour war der Heaphy-Trek im Norden der Südinsel. Das Solo-Unterwegssein auf eigene Faust war voll mein Ding. Ich habe mich auf diesen Reisen ganz neu wahrgenommen und meine Komfortzone erweitert. Immer wieder habe ich Menschen kennengelernt, die mich mit ihrer Denkweise inspiriert haben.

2006 war auch die Geburt einer anderen Leidenschaft: besondere Momente und Landschaften mit der Spiegelreflexkamera festhalten. Ich fotografiere mit Nikon. Die D50 wollte ich unbedingt in Silber haben. Ab 2009 nannte ich die geniale D90 mein Eigen, bis sie bei einem Wohnungseinbruch 2013 gestohlen wurde. Momentan fange ich meine Motive mit der D7000 ein.

 

Denise Hollmann, Jahrgang 1979, aufgewachsen in Saarbrücken. Nach einer Ausbildung als Jugend- und Heimerzieherin, habe ich Soziale Arbeit studiert und verdiene mein Geld in Deutschland als Sozialarbeiterin. Als richtiges Stadtkind umgab ich mich schon immer am liebsten mit Kindern, die anderer Nationalität waren…bei deren Eltern gab es einfach das leckerste und spannendste Essen:) Bis zu meiner ersten Rucksackreise nach Thailand im Jahr 2009, habe ich es allerdings nur zu Orten innerhalb Europa geschafft. Es blieb zunächst bei Urlaubszielen wie Frankreich und Spanien. Mit dem saarländischen Spruch „Dahemm ist es doch am schönsten“, konnte ich mich allerdings noch nie anfreunden und so sage ich: Es ist nie zu spät! Das Reisefieber hat mich nun umso mehr ergriffen und dabei trete ich wohl in die Fußstapfen meiner Oma, die noch im hohen Alter von fast 80 Jahren nach China reiste, weil sie einmal auf der chinesischen Mauer stehen wollte! Auch sie war gemeinsam mit meinem Opa eigentlich immer in der Welt unterwegs. Ruckelnde Busfahrten durch fremde Länder, fremde Kulturen und zu erleben, wie das Leben anderswo ist, sind die Dinge, die mich mitreißen und für die ich mich begeistere.

Sonnenuntergang auf dem Laugavegur

Sonnenuntergang auf dem Laugavegur, Island

Schon als Kind hatte ich meinen Rucksack mit Kompass, Überlebensmesser und Angel gepackt, um nach Kanada zu verschwinden. Um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, hat es bis heute gedauert! Trekking, Mountainbiking, Berge erklimmen, die Natur hautnah im Zelt, fernab der Zivilisation erleben und meine eigenen Grenzen kennenlernen das ist es, wonach ich bei unseren Reisen suche.

17 Antworten zu “Über uns

  1. Eure Seite ist echt toll geworden! Hoffe, dass ihr wir das kommende Jahr über alles genauestes informiert werden. Ich werde euch vermissen!

  2. Liebe Luzia, liebe Denise, wir freuen uns schon sehr , wieder mitzureisen, die Seite ist echt toll geworden. Lag die maasianer

  3. Hallo Luzie und Denise!
    Wir wünschen euch viel Spass bei eurem Abenteuer. Passt gut auf euch auf.
    Liebe Grüsse von Nicole & Jörg

  4. Huhu, hab grad über Facebook erfahren, dass ihr euch mit dem Fahrrad auf den Weg macht. Ich wünsche euch viel Spaß und großartige Erfahrungen! 😀

  5. Hallo ihr 2 . Ungewohnte aber sehr herzliche Grüße aus deinem Ur-Heimatort wünschen euch die Heinzelmänner-und-frauen. Wir werden euch natürlich begleiten auf eurem Tripp . Freue mich schon sehr!!! gruß Christoph H.

  6. hallo ihr zwei !! ganz liebe grüße aus der heimat !!° kommt gesund wieder ! denise…alles alles liebe zum geburtstag !!!! beate

  7. Liebe Luzia, liebe Denise,
    wünsche euch viele unvergessliche Momente in Kanada. Freue mich schon auf den nächsten Bericht. Ich reise mit euch….
    Bleibt gesund
    Astrid

  8. Einladung Zum Weihnacht singen in Montreal Dec 10 2014 Für Denise und Luzia, habe in Echo gelesen das Ihr zur Zeit In Montreal seit, wenn Ihr lust habt, wir Haben eienen Weihnachts Sing Abend am 10 December im Dorval, Haus der Heimat 375 Louise Lamy Dorval, H9S 5W6 am Seiteneingang am Parkplatz zum “ Treffpunkt „um 19 Uhr, Ich möchte Euch da zum mitsingen Einladen. Hans Auer 514 595 7639

  9. Einslellen der Fahrräder in Garage ??? Die beiden Räder neben der Strasse in Montreal machten mich schon etwas nachdenklich !!!

  10. Hallo ihr zwei Granaten,
    bin durch Zufall, über Umwege, mal wieder auf eurem Blog gelandet…. Mit dem Radl in der Weltgeschichte unterwegs: TOLL! Mal wieder ein neues Abenteuer! Ich wünsche euch auf eurer Reise weiterhin eine wunderbare Zeit, viele interessante Erfahrungen …. Alles in allem einfach eine supee geile Zeit!
    Viele Grüße aus der Heimat in die Ferne, Aline 🙂

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